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Sachsen-Monitor 2018

 

Sachsen-Monitor 2018

 

Am 13.11.18 hat die Sächsische Staatsregierung den mittlerweile 3. „Sachsen-Monitor“ vorgestellt. Für diesen wurden im Zeitraum vom 28.06. bis 23.08.18 1.011 Personen ab 18 Jahren in Sachsen zu vielen verschiedenen Themen befragt. Das diesjährige Sonderthema umfasst die Einstellungen der Bürger*innen zum Thema Heimat.

Laut den Ergebnissen bewerten die meisten Menschen ihre Lebensumstände positiv und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Besonders zufrieden sind sie mit ihrer Wohnsituation, ihrer beruflichen Situation und der ärztlichen Versorgung. Ebenfalls positiv werden die eigene Sicherheit sowie die eigene wirtschaftliche Situation bewertet.

Gespalten sind die Menschen jedoch, wenn es um die Bewertung vieler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Punkte geht. So meint jeder zweite Befragte, dass es in Deutschland eher ungerecht zugeht und die sozialen Aufstiegschancen schlecht seien.

Viele der Befragten sorgen sich um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auch die Sorge um den Verlust der deutschen Kultur und Eigenart ist wurde thematisiert und ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die größte Sorge der Befragten bleibt jedoch wie im Vorjahr die Sorge vor einem Anstieg der Gegensätze zwischen Arm und Reich.

Sehr vielfältig ist das Meinungsbild in Bezug auf Politik, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die Bereitschaft, sich politisch einzubringen, ist stark ausgeprägt. Auch verschiedene Merkmale von Demokratie wie freie und faire Wahlen, eine freie Opposition und Minderheitenschutz werden von fast allen Befragten als wichtig angesehen. Dem gegenüber sind nur 4 von 10 Befragten mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert, zufrieden. Nur etwa jede*r Zweite vertraut der Landesregierung und dem Landtag. Das Vertrauen in Bundes- und EU-Insitutionen sieht noch schlechter aus. Parteien und Politiker*innen im Allgemeinen werden besonders schlecht bewertet. Drei Viertel der Befragten glauben, dass es den meisten Politiker*innen nur um die Stimmen der Wähler*innen geht. Die Ansichten der Wähler*innen würden keine Rolle spielen.

Die überwiegende Mehrheit der Befragten weist nur einen niedrigen Grad an Abneigungen gegenüber einzelnen Bevölkerungsgruppen auf. Gegenüber Ausländer*innen und Muslim*innen sind solche Abneigungen jedoch stärker verbreitet. Jeweils fast jede*r Zweite meint, Deutschland sei durch Ausländer*innen „überfremdet“. Diesem Gefühl steht ein Ausländer*innenanteil von ca. 4,4 % in Sachsen gegenüber (Quelle: Der Sächsische Ausländerbeauftragte Jahresbericht 2017), bei dem kaum von einer „Überfremdung“ die Rede sein kann.

Heimat hat für fast alle Befragten einen sehr hohen Stellenwert. Für die meisten ist Heimat allerdings kein Ort oder eine Region, sondern die Menschen, die ihnen nahestehen: Familie und Verwandte sowie Freunde und Bekannte.

 

Ergebnisbericht Sachsen-Monitor 2018 (PDF)

Quellen & weitere Infos:

www.staatsregierung.sachsen.de




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